(rh) Läge Staby nicht direkt zwischen den Urlaubsorten an der Westküste und Ulfborg, würde niemand diesen Ort kennen.
Eine Tankstelle, ein Supermarkt und ein Blumengeschäft bilden das Ortszentrum. Interessant ist die sehr alte Kirche am südlichen Ortsrand.
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Weiterführende Links:
Internet-Seite des Verkehrsvereins Ulfborg-Vemb
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Die Geschichte der Kirche reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Aus vielen Epochen finden sich historische Erinnerungen in der Kirche. Die Absis (halbkreisförmiger Anbau) der Kirche, zählt zu den bedeutendsten des romanischen Baustils in Skandinavien.
Anfang der 40er Jahre des vergangen Jahrhunderts wurde eine ganze Ausbildungsdivision (166.Division) der deutschen Wehrmacht aus Westfalen nach Dänemark verlegt. Neben der Ausbildung zu Soldaten hatten die überwiegend recht jungen Männer auch die Aufgabe den Luftraum und möglicherweise auch die Zufahrtswege aus Richtung Westen zu überwachen. Sie sollten vor möglichen Invasionsversuchen der Alliierten verhindern, dass englische Agenten hinter die deutschen Befestigungslinien gelangten. Ein Beobachtungsosten wurde im Turm der Kirche von Staby eingerichtet. Die hölzernere Verkleidung der nördlichen Öffung im Glockenturm (im dänischen Originaltext "hölzerner Kasten um die Öffnung ...") nutzten einige dazu, Bleistiftkritzeleien oder Skizzen für die Nachwelt anzufertigen. Ab Herbst 1944 finden sich auch teilweise mit Datum signierte Texte. Ob Grenadier Rentzing aus Dortmund Hörde und Grenadier Knoke aus Marl wohl ahnten, das irgendwann die ganze Welt erfährt, dass sie auf den Kirchturm in Staby ihren Namen hinterlassen haben?
Quelle:
Internetseite der Staby-Kirche mit Texten von Museumsinspektør Jens Aarup Jensen
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